Das große CO2-Battle „Reisen vs. Fleisch“

Mit dem neuen Jahr nähern sich auch neue gute Vorsätze – den eigenen CO2-Fußabdruck durch Einschränkungen bei Reisen oder beim Fleischverzehr zu schrumpfen, gehört da sicher zu den heißen Favoriten! Aber wie schwer wiegt dabei eigentlich was, wer hat bei diesem CO2-Battle mehr Einfluss? Wir haben uns auf Spurensuche begeben und genau analysiert, wie sich die Treibhausgase bei der Nutzung diverser Verkehrsmittel eigentlich zu denen bei der Produktion von Schweinefleisch und Rindfleisch verhalten.

Ganz konkret in den Ring treten die meist bereisten Strecken in Deutschland zum einen, Würstchen (aus Schwein) und Rindersteaks zum anderen. Dazu musst du wissen: Pro Woche essen Menschen in Deutschland im Schnitt mehr als 1 kg Fleisch – das entspricht etwa 17 Würstchen oder 5 Steaks. Dabei setzen Steaks und anderes Rindfleisch sehr viel mehr CO2 frei als Schweinefleisch-Produkte, nämlich 12 kg CO2 pro 1 kg Rindfleisch im Gegensatz zu 3,8 kg CO2 pro kg Schweinefleisch. Die für unseren Vergleich genutzten Würstchen schlagen aufgrund der komplexeren Verarbeitung mit 4,2 kg CO2 je kg zu Buche. Um mal einen pflanzlichen Vergleich danebenzuhalten: Kartoffeln kommen nur auf 40 Gramm je kg. Die Mengen, die man da essen könnte …

Unsere CO2-Angaben zu den Lebensmitteln haben wir uns von Klimatarier besorgt, die CO2-Angaben der Reisen stellt der fromAtoB-Algorithmus bereit.

Doch genug der Vorrede – wie schlägt sich deine Verbindung denn nun im CO2-Battle? Vorhang auf für den ultimativen Schlagabtausch:

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Umweltfreundlich reisen – was kannst du tun?

Sanfter Tourismus liegt voll im Trend – wir finden: zum Glück! Aber was ist umweltfreundlich, was nicht? Ob bei der Reiseplanung, beim Packen oder vor Ort im Urlaub, umweltfreundlich reisen ist gar nicht so schwer. Zum Beispiel, indem du dir diese Tipps zu Herzen nimmst:

 

Umweltfreundlich reisen: Im Vorfeld

🗺️ Urlaubsplanung

Länger bleiben! Dass wenige und lange Reisen die Umwelt weniger belasten als viele kurze, leuchtet ein. Der WWF schlägt als Faustregel vor, bei Entfernungen von unter 2000 km mindestens 8 Tage zu bleiben, ab 2000 km mindestens 15 Tage.

Alternative zu Flügen finden: Auch, wenn sich im Bereich des Fliegens langsam etwas tut und du die CO2-Emissionen beim Fliegen ja auch wieder ausgleichen kannst, ist das Flugzeug für die Umwelt derzeit meist die schlechteste Wahl. Umweltfreundlich reisen kannst du gerade auf kürzeren Entfernungen oft auch entspannt, günstig und relativ schnell mit Bus und Bahn.

>> Gleich nachsehen!

 

🧳 Packen

Nimm‘s leicht! Je weniger du einpackst, desto weniger muss transportiert werden und desto weniger Kerosin, Benzin oder Strom wird verbraucht. Die Frage „Brauch ich das wirklich?“ lohnt sich übrigens auch für dich persönlich – niemand schleppt wirklich gerne Gepäck.

Plastik? Muss nicht: Stoffbeutel eignen sich für deine Schuhe oder deine getragene Kleidung meist genauso gut wie Plastiktüten; Verpackungsmüll vermeiden kannst du auch, indem du etwa festes Shampoo benutzt. Gerade im Bio-Bereich lassen sich viele Hersteller mittlerweile zudem plastikfreie Verpackungen einfallen!

Auffüllen statt neu kaufen! Das ist umweltfreundlich: Kosmetikprodukte in Reisegröße kannst du in der Regel mehrfach verwenden – das Wieder-Auffüllen hat zudem den Vorteil, dass du genau deine Lieblingsprodukte mitnehmen kannst.

Akkus statt Batterien: Da Batterien sowohl aufwendig in der Herstellung sind als auch schwer zu entsorgen, lohnt sich hier die Mehrfachnutzung besonders.

 

🚪 Aufbrechen

Kauf keine Karten: Die Anschaffung einer (meist laminierten) Karte für dein Urlaubsziel ist mittlerweile meist nicht mehr nötig, alle Infos findest du in der Regel auch online.

App statt Papiertickets: Mittlerweile kannst du dir das Ausdrucken sparen – Apps wie die von fromAtoB lassen dich jederzeit auf deine Tickets zugreifen. Auch offline!

Alles aus? Auch im Stand-by-Modus verbrauchen deine Geräte Energie. Schau dich, bevor du losgehst, am besten noch einmal gründlich um, knips Mehrfachsteckdosen aus oder zieh den Stecker!

Umweltfreundlich reisen: Unterwegs

 

🚅 Am Boden

Fahr nicht allein! Je mehr Menschen gleichzeitig transportiert werden, desto geringer ist der Pro-Kopf-Ausstoß. Die beste CO2-Bilanz haben Fernbusse und Züge – bist du mit dem Auto unterwegs, verbessern Mitfahrer deinen ökologischen Fußabdruck erheblich!

Alles in Balance? Nicht nur für das Fliegen, auch für die Fahrt mit Bus, Bahn oder Auto kannst du deine CO2-Emissionen wieder ausgleichen. Hier erfährst du, wie!

 

🛫 In der Luft

Buch Direktflüge! Den meisten Kraftstoff verbrauchen Starts und Landungen – direkt anzukommen ist also nicht nur für dich bequemer, sondern auch besser für die Umwelt.

Flieg nicht mit jedem: Auch innerhalb der Fluggesellschaften gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit, etwa aufgrund der eingesetzten Flugzeuge oder der Anzahl der mitgenommenen Passagiere. Hier findest du ein durchdachtes Ranking.

Mach es wieder gut: Projekte zum CO2-Ausgleich investieren dein Geld in Klimaschutzprojekte, die die Emissionen an anderer Stelle wieder einsparen.

 

Umweltfreundlich reisen: Am Ziel

⛱️ Allgemein

Lass das Auto stehen: Mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV vor Ort siehst du mehr von deinem Reiseland und schonst die Umwelt.

Lieber kein Hotel? Unterkünfte mit Küche lassen dir viel bessere Möglichkeiten, umweltbewusst Urlaub zu machen – vielleicht findest du ja eine tolle Ferienwohnung, eventuell sogar mit Ökosiegel? Auch beim Campen hast du deinen Umgang mit der Natur selbst im Griff (und bist obendrein ganz dicht dran).

Wenn Hotel, dann richtig: Bei Hotels gibt es eine Riesen-Spannbreite hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit, verschiedene Umweltsiegel machen dir die Entscheidung leichter. Stiftung Warentest hat die Umweltsiegel einmal genauer unter die Lupe genommen und Empfehlungen ausgesprochen.

Nimm nicht alles mit: Pass bei Souvenirs auf – Mitbringsel aus Elfenbein oder Korallen etwa sollten tabu sein! Kaufst du hingegen vor Ort Handgemachtes aus unbedenklichen Materialien, unterstützt du die Wirtschaft in deinem Urlaubsland.

Mach nicht alles mit: Attraktionen mit Wildtieren sind oft sehr verführerisch, aber für die Tiere fast immer ein Albtraum – je weniger Touristen auf Elefanten reiten oder Tigerbabys streicheln, desto größer ist die Chance, dass Wildtiere nicht eingefangen und misshandelt werden.

Nimm Rücksicht: Auch Kultur ist ein hohes Gut! Nachhaltig zu reisen, bedeutet auch, sich vorher zu informieren und die örtlichen Sitten und Gebräuche zu beachten.

Sind deine guten Vorsätze auch im Urlaub? Nimm sie doch mit! Regional und saisonal essen, Verpackungsmüll vermeiden und möglichst viel wiederverwenden kannst du nicht nur zu Hause.

 

🏨 Im Hotel

Für deine Reise ist ein Hotel die beste Wahl und du hast auch schon eins gebucht? Herzlichen Glückwunsch! Kannst du auch im Hotel noch etwas tun, um die Umwelt zu schützen? Aber ja:

  • Lass dich nicht in Versuchung führen! Täglich den Zimmerservice putzen zu lassen und neue Handtücher zu bekommen, ist ein netter Luxus, aber oft nicht nötig. Jedes „Nein, danke“ von dir spart Ressourcen!
  • Beim Hotel-Wäscheservice wird aus hygienischen Gründen meist für jeden Gast separat gewaschen – so sind oft nur wenige Teile in einer Maschine. Willst du umweltfreundlich Urlaub machen, nutz ihn daher nur in dringenden Fällen!
  • Nein, die kleinen Hotel-Shampooflaschen wollen wir dir nicht unbedingt ausreden (obwohl …) – aber wenn du die angebrochenen Packungen mit nach Hause nimmst, wird schon mal weniger weggeworfen.
  • Auch im Hotel gilt: Licht aus, Geräte wie Klimaanlage und Fernseher aus und Fenster zu, wenn du gehst!

 

🏞️ In der Natur

  • Bleib auf den Wegen! Das schont nicht nur die Flora, so schreckst du auch nicht unnötig Tiere hoch.
  • Natürlich wirfst du deinen Müll nicht einfach an den Wegesrand – trotzdem liegt da welcher? Wirklich fortgeschrittene Umweltschützer hinterlassen ihr Urlaubsland noch schöner, als sie es gefunden haben und sammeln ihn auf.

Jetzt willst du direkt loslegen und deinen nächsten Urlaub umweltfreundlich planen? Entdecke mit fromAtoB alle Anreisemöglichkeiten zugleich, filtere nach deinen Wünschen und buch deine Tickets direkt und bequem!

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Alle fürs Klima

Alle fürs Klima fromatoB

Globaler Klimastreik: In mehr als 2.000 Städten gingen am 20. September 2019 weltweit Demonstranten unter dem Motto „Alle fürs Klima“ auf die Straße. Das Ziel: Sich für die Einhaltung des Pariser Klimaschutz-Abkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung einsetzen!

Längst erfolgt der von der Bewegung „Fridays for Future“ getragene Protest nicht mehr nur durch Schüler*innen, sondern wird auch von Teilnehmer*innen aus allen Generationen unterstützt. Warum gerade am 20. September? Weil an diesem Tag in New York  einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres vorbereitet wurde und in Berlin gelichzeitig das Klimakabinett der Bundesregierung tagte.

Alle fürs Klima bei fromAtoB

Für Deutschland fordert „Fridays For Future“ in etrster Linie 2 Dinge:

  • den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2035 (15 Jahre eher als bisher geplant) auf null zu senken
  • zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzusteigen

Um diesen Zielen einen Schritt näherzukommen, nahmen allein in Berlin über 270.000 Menschen an den Protesten gegen den Klimawandel teil. Auch das Team von fromAtoB war dabei!

Wir bei fromAtoB möchten helfen, mit unserer Arbeit die Welt ein bisschen besser zu machen. Um mehr Transparenz für unsere User*innen zu schaffen, haben wir etwa unser neues CO2-Feature entwickelt. Das hilft dir dabei, bestinformierte Entscheidungen in deiner Reiseplanung zu treffen.

Was heißt das konkret? Ab sofort zeigen wir dir neben der günstigsten und der schnellsten Verbindung auch immer die CO2-Emissionen an. Du kannst deine Ergebnisse auch nach ihren Emissionen sortieren. Probier es doch gleich mal aus!

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fromAtoB CO2 feature

Du willst mehr zum Thema Umwelt lesen? Finde heraus, wie teuer Bio-Urlaub wirklich ist, welche Städte in Europa besonders nachhaltig sind und wie dein Verkehrsmittel im Umwelt-Check abschneidet!

Europas nachhaltigste Städte − unsere Top 8

Nachhaltige Stadt

Was ist eine nachhaltige Stadt?  Grünflächen,  Radwege, nachhaltiges Bauen, effiziente Energieversorgung oder  durchdachte Abfallentsorgung: Auch Stadtleben  kann man klima- und umweltfreundlich gestalten. Einige europäische Metropolen gehen bereits mit gutem Beispiel voran und punkten mit innovativen Ideen als nachhaltige Stadt. Jetzt stellen wir sie vor:

Oslo: eine nachhaltige Stadt der besonderen Art

Zug in Norwegen, auf dem Weg ins grüne Oslo

Willkommen im kühlen Norden und in Europas Umwelthauptstadt 2019! Oslo, Norwegens schnell und stetig wachsende Hauptstadt, zeichnet sich besonders durch nachhaltig geplante Bauprojekte aus. Ein gutes Beispiel dafür ist die innovative und umweltfreundliche Architektur des Viertels Vulkan. Seine Bürogebäude-Fassaden sind mit Solarpanelen besetzt, Energie kommt darüber hinaus aus rund 300 m tiefen Geothermal-Quellen. 

Weitere Gründe für die Verleihung des „European Green Capital Award“: Oslo wird autofreier; und ersetzt Parkplätze  durch mehr Raum für Radwege, Bänke und Grünflächen. Auch im Kleinen helfen Initiativen und Projekte von privaten Unternehmen, die Stadt nachhaltiger zu gestalten. So kannst du in Oslo z.B. viele Restaurants finden, die mit regionalen, ökologisch angebauten Zutaten kochen.

>> Auf nach Oslo!

Reykjavik: die grünste Hauptstadt Europas

Nachhaltiges Reykjavik Neben Oslo beweist auch die isländische Hauptstadt Reykjavik, dass der Norden Europas derzeit in punkto Nachhaltigkeit die Nase vorn hat. Reykjavik ist im wahrsten Sinne des Wortes eine „grüne Stadt“, unter allen europäischen Hauptstädten weist sie die meisten Grünflächen auf! Auch im Energiesektor kommt dem Thema Umwelt große Bedeutung zu. Alle Häuser Reykjaviks werden mit Erdwärme beheizt und mit Strom aus umweltschonender Wasserkraft versorgt.

Ein durchdachtes Recyclingsystem hält die Müllberge der Stadt klein.  Für die Zukunft hat sich Reykjavik noch ehrgeizigere Ziele gesetzt − bis 2040 sollen gar keine Klimaemissionen mehr verursacht werden! Um die Vision, die erste komplett CO₂-neutrale Stadt zu werden, Realität werden zu lassen, sollen u.a. der öffentliche Verkehr ausgebaut und alle Fahrzeuge bis 2014 mit erneuerbaren Energien angetrieben werden.

>> Auf nach Reykjavik!

Wien: Eine nachhaltige Stadt für mehr Lebensqualität

Umweltbewusst wohnen und leben in Wien Auch im deutschsprachigen Raum hat sich eine Menge getan. 1999 beschloss die Stadt Wien ihr ambitioniertes 10-Jahres-Projekt „Umweltmusterstadt Wien“ − und erreichte die Ziele bereits 2006! Ob Nutzung nachhaltiger Energiequellen, Hochwasserschutz oder das Reduzieren von Lebensmittelabfällen und Treibhausgasen: Wien nimmt heute in Europa eine Spitzenposition in punkto Klimaschutz ein. Hervorzuheben sind außerdem die sehr gute Trinkwasserqualität und das ausgezeichnete Radwegenetz in Wien.

Mit der 2011 gegründeten Initiative „Smart City Wien“ sollen nun Wiens Stärken kontinuierlich ausgebaut werden. Viele kleine Projekte tragen überall zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Im Sommer 2019 beispielsweise sorgten Sprüh- und Nebelduschen sowie mobile Wasserspiele in vielen Parks für kleine Erfrischungen an heißen Tagen. Du besuchst Wien zwischen März und Oktober? Pack auf jeden Fall eine Trinkflasche  ein, an rund 1.000 Trinkbrunnen ´findest du kostenloses Trinkwasser.

>> Auf nach Wien!

Kopenhagen: lebendige Fahrradstadt

nachhaltige Stadt Kopenhagen Regelmäßig fällt beim Thema nachhaltige Stadt auch der Name Kopenhagen. Das hat viele Gründe: Europas Klimahauptstadt 2014 ist ein wahres Paradies für Radfahrer*innen. Rund 50 % der Kopenhagener nutzen, dank des hervorragend ausgebauten Radwegenetzes und kostenloser Fahrradverleihe, den Drahtesel regelmäßig für ihren Arbeitsweg. Mehr noch, das Rad ist in Kopenhagen als Verkehrsmittel so beliebt, dass sogar Fahrradschnellstraßen fest zum Stadtbild gehören.

Auch Kopenhagens ÖPNV lässt kaum Wünsche offen und wird daher sowohl von Einwohnern als auch Besuchern gern und viel genutzt. Vielerorts ist das Fehlen von E-Tankstellen Grund für eine schwache Entwicklung von Elektromobilität, nicht so in Kopenhagen!

Nach Ladestationen bzw. für Elektroautos reservierte Parkplätze musst du nie lange suchen. Übrigens, auch die dänische Hauptstadt hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 komplett CO-neutral werden!

>> Auf nach Kopenhagen!

Hamburg: die vielleicht nachhaltigste Stadt Deutschlands

nachhaltige Stadt Hamburg Die Hansestadt Hamburg hat sich in den letzten Jahren in eine nachhaltige Stadt mit Initiativen in vielen Bereichen des täglichen Lebens verwandelt. Auch die Ziele der norddeutschen Metropole sind ambitioniert: Um 80 % soll der CO-Ausstoß bis 2050 sinken.

Im Zentrum steht dabei nachhaltige Mobilität in der Stadt − vom Ausbau des Netzes von Leihfahrrädern und E-Bikes über Carsharing bis hin zum Fördern des Schienenverkehrs. Schon jetzt gibt es in Hamburg überdurchschnittlich viele umweltfreundliche Berufspendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß zur Arbeit kommen. Ein gutes Beispiel für nachhaltiges Bauen in Hamburg ist die klimafreundliche Architektur im neuen Stadtteil HafenCity. Auch Urban-Gardening-Projekte im städtischen Raum werden immer beliebter. 

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Stockholm: Vorreiter für nachhaltiges Bauen

nachhaltige Stadt Stockholm Zurück nach Skandinavien: Stockholm wurde im Jahr 2010 als erste Stadt von der Europäischen Kommission mit dem Titel Umwelthauptstadt ausgezeichnet. Seit den 1990er Jahren gelang es Stockholm, große Fortschritte beim Thema nachhaltiges Bauen zu machen. Verschmutzte Industriegebiete wurden so zu energieeffizienten Wohn- und Geschäftsvierteln. Vorzeige-Bauprojekte in Stockholm sind z.B. die Siedlungen Royal Seaport (Norra Djurgårdsstaden) und Hammarby Sjöstad, die mit hohen Auflagen zur Müllverwertung und Energieproduktion errichtet worden.

Punkten kann Stockholm als nachhaltige Stadt besonders im Bereich Energiegewinnung! Sie nutzt alles von Biomasse statt Kohle als Energiequelle über die Energiegewinnung aus Abwassern und Haushaltsabfällen bis hin zu neu entwickelten Solarzellen. Das Engagement der Stockholmer für Nachhaltigkeit hört übrigens auch bei den Feiertagen nicht auf. So verwandeln sich ausrangierte Weihnachtsbäume in Düngemittel und Biokraftstoff.

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Amsterdam: nicht nur romantisch, sondern auch nachhaltig

nachhaltige Stadt Amsterdam Noch eine europäische Fahrradhauptstadt: Auch zwischen den Grachten Amsterdams gehören Zweiräder fest zum alltäglichen Bild − 600.000 Fahrräder gibt es in Amsterdam!

Auf dem exzellent ausgebauten Radwegenetz der Stadt werden diese oft und gern genutzt. Stolze 32 % beträgt der Anteil der Räder am Straßenverkehr der niederländischen Metropole. Insgesamt legen die Amsterdamer Radler jeden Tag 2 Millionen Kilometer Strecke zurück.

Amsterdams Bemühungen, den CO₂-Ausstoß zu verringern, beschränken sich nicht auf die ikonischen Fahrräder − so wird beispielsweise auch der Müll in der Grachtenmetropole vom Elektro-LKW abgeholt. Und obwohl viele der Häuser schon älter sind, besitzen die meisten von ihnen hocheffizient gedämmte Dächer.

>> Auf nach Amsterdam!

London: eine nachhaltige Stadt für die Olympischen Spiele

nachhaltige Stadt London „Dirty Man of Europe“ war der Spitzname Großbritanniens während der 1970er Jahre, da sich das Land an keinerlei Umweltstandards hielt. Ein Umdenken setzte erst nach und nach mit dem EU-Beitritt ein. Im Zuge der Kandidatur für die Olympischen Spiele 2012 machte die britische Hauptstadt London dann eine noch größere Veränderung durch. London 2012 sollten die ersten wirklich nachhaltigen Olympischen Spiele der Geschichte werden!

Mehrere hundert Millionen Euro investierten die Londoner dazu in energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und die Infrastruktur. Im Osten der Stadt wurde sogar ein kompletter Stadtteil so umgestaltet, dass die intelligente Bauweise eine langfristige Nachnutzung ermöglicht!

>> Auf nach London!

Du möchtest noch mehr zum Thema Nachhaltigkeit erfahren? Dann entdecke auch unsere anderen Blogposts zum Thema Umwelt! Finde praktische Tipps, wie deine nächste Reise umweltfreundlicher wird und finde heraus, womit du am klimaschonendsten von A nach B kommst!

Wie teuer ist Bio-Urlaub?

Bio-Urlaub klassisch im Grünen

Die Frage „Sind Bio-Produkte teurer als normale?“ ist schnell beantwortet: Sind sie. Ist aber ein Bio-Urlaub teurer als ein „normaler“? Hier wird es spannend! Wir haben uns alle Urlaubsaspekte  einmal genau vorgeknöpft und gute Nachrichten für alle, die auch unterwegs die Umwelt schützen wollen:

Ob Reise, Unterkunft, Essen oder Aktivitäten: Wer es richtig anstellt, kann in seinem Bio-Urlaub sogar sparen! Wie das geht, verraten wir dir jetzt.

Wieso Bio-Urlaub?

Urlaub ist nur einmal im Jahr und Umweltschutz klingt nach Verzicht – dabei wollen wir uns hier einmal etwas gönnen! Umwelt und Genuss in Einklang zu bringen, ist aber auch im Urlaub nicht schwerer als sonst. Und geht übrigens auch abseits eines Bio-Bauernhofes! 😉Wer noch mehr gute Gründe für den Bio-Urlaub braucht:

1. Von wegen Urlaub als Ausnahme: Die Deutschen sind unter den internationalen Urlaubsweltmeistern, kaum jemand gibt so viel Geld fürs Reisen aus. Mit rund 55 Millionen längeren Reisen (mindestens 5 Tage) reisen wir derzeit so viel wie nie zuvor. Auch die umweltschädlichen Flüge nehmen jedes Jahr zu! Das ist übrigens einer der Hauptgründe dafür, dass der durchschnittliche CO2-Fußabdruck pro Person in Deutschland mit etwa 9 t CO₂ fast doppelt so hoch ist wie der weltweite Durchschnitt.

2. Bio ist besser! „Bio“ sind längst nicht mehr nur dröge Dinkelkekse, sondern Produkte, Aktivitäten und Wege, die ganz viel mit Liebe zur Natur und zum Handwerk zu tun haben – und ganz wenig mit Massenproduktion. Bio-Urlaub kannst du auf jeden Fall auch aus Eigenliebe unternehmen!

3. Deine Auszeit, deine Chance: Wer umdenken und mehr für die Umwelt tun will, muss raus aus der täglichen Routine. Und wann ist das leichter als im Urlaub? Dein Bio-Urlaub hilft nicht nur tatkräftig mit, Rücksicht auf die Natur zu nehmen, du machst es dir auch selbst leichter, in Zukunft nachhaltig(er) zu leben.

>> fromAtoB & die Umwelt

1. Auch unterwegs schon grün: Die Anfahrt

Günstig reisen, das geht auch umweltfreundlich

Wie wir in diesem Post genauer erklären, sind Bus und Bahn mit Abstand die grünste Wahl, in deinen Urlaub zu starten. Gefolgt werden sie von der Mitfahrgelegenheit, der Fahrt allein im Auto und schlussendlich dem Flug.

Zahlst du für deine Bio-Reise nun mehr? Nein, grün ist günstiger! In diesem Post haben wir bei innerdeutschen Verbindungen genau hingesehen: Sowohl 4 Wochen als auch eine Woche vorher waren die Flüge je die teuerste Option. Flixbus und Flixtrain gehörten stets zu den preisgünstigsten Verkehrsmitteln, die Deutsche Bahn bewegte sich im Mittelfeld.

💚 = billiger!

Übrigens: Wenn alles klappt, sind Züge und Busse auch die entspanntere Wahl! Dank Direktverbindungen von Stadtmitte zu Stadtmitte kann ihr Tempo oft ungefähr mit dem von Flügen mithalten. Beinfreiheit, gute Aussicht, ein Restaurant in Reichweite und gratis WLAN, obendrein kein Schlangestehen an der Security – da fängt der Urlaub wirklich am Anfang an. 😊

Und wenn die Reise mal etwas weiter geht? Unser Tipp: Nachtzüge sind ein toller Weg, die Reise entspannt zu verschlafen!

>> Entdecke nachhaltige Angebote!

2. Wohnen im Bio-Urlaub: Die Unterkunft

Bio wohnen im Bio-Urlaub: zum Beispiel auf dem Hausboot

Nach der Ankunft geht dein Bio-Urlaub ja erst richtig los! Wie sieht‘s bei der Unterkunft aus, sind die umweltfreundlichen Varianten da teurer als die herkömmlichen?

Hotels

Bio-Hotels sind doch bestimmt teurer als normale? Tja .. Bislang hat es leider keins der großen Hotel-Vergleichsportale geschafft, eine Filterfunktion für umweltfreundliche Hotels einzuführen. So blieb uns nur, auf eigene Faust die Preise von Bio-Hotels mit Durchschnitts-Hotelpreisen zu vergleichen.

Das Ergebnis: Während der Durchschnittspreis eines deutschen Hotels um die 93 € liegt, waren die Preise der Bio-Hotels mit 80-118 € da durchaus im Rahmen. Da das aber wirklich nur eine kleine Stichprobe war, die zudem die Hotel-Kategorie nicht berücksichtigt, bleibt hier vorerst nur abwarten.

💚 ≈ genauso teuer? 🤨

Normale Ferienwohnung / AirBnB

Bei einer Ferienwohnung oder einer Airbnb-Wohnung hast du, dank integrierter Küche, Waschmaschine usw., viele wichtige Bio-Aspekte selbst im Griff: Welches Essen du kaufst und zubereitest, wie oft und womit du die Handtücher wäschst. Zudem sind Ferienwohnungen eine Absage an den in der Regel umweltschädlichen Massentourismus! Stattdessen unterstützt du in der Regel Privatpersonen oder kleine einheimische Unternehmenstatt statt großer Ketten.

Und der Preis? Dieser Analyse nach ist Airbnb im Schnitt 44 % günstiger als ein Hotelzimmer.

💚 = billiger

Bio-Ferienwohnung

Noch umweltfreundlicher wird dein Urlaub, wenn du eine Bio-Ferienwohnung buchst! So gehst du sicher, Ökostrom zu benutzen, ein sinnvolles Abfallsystem und ökologisch unbedenkliche Materialien vorzufinden. Kostet dich dein Urlaub dann mehr? Wir haben uns innerhalb der höchsten Nachhaltigkeitsstufe auf bookitgreen umgesehen und dann mit den Airbnb-Preisen verglichen – zumindest auf den ersten Blick war kein Unterschied auszumachen: Auch die Bio-Wohnungen gab es von sehr günstig bis ganz schön teuer.

💚 für jeden Geldbeutel

Camping

Camping eignet sich ganz hervorragend als günstige Übernachtungsmöglichkeit in deinem Bio-Urlaub. Sogar im Wohnmobil kannst du äußerst grün übernachten! Während du bei einer Nacht im Hotel etwa 17 kg CO2-Äquivalente freisetzt, sind es im Wohnmobil nur etwa 1,5 kg. Im Zelt wird die CO2-Mehrbelastung noch geringer.

Um wirklich komplett klimaneutral zu werden, musst du dich entweder sehr gut organisieren oder einen Natur-Campingplatz ansteuern – hier setzen die Betreiber beispielsweise Energiesparmaßnahmen um, vermeiden Abfall und nutzen Naturstrom.

💚 = super günstig!

3. Nachhaltig am Ziel von A nach B: Fortbewegung

Ganz entspannt und grün durch die Gegend gondeln im Bio-Urlaub

Was sich schon bei der Anreise angedeutet hat, setzt sich bei der Fortbewegung vor Ort fort: Die Umwelt schonen und Geld sparen, geht Hand in Hand! Der eigene Mietwagen bzw. das Taxi von A nach B sind sowohl die mit Abstand teuersten als auch umweltschädlichsten Fortbewegungsarten (Helikopterflüge mal außen vor gelassen) – wer stattdessen zu Fuß geht, mit einem Fahrrad oder E-Bike die Gegend erkundet oder den örtlichen ÖPNV nutzt, tut sowohl sich als auch der Natur einen großen Gefallen. Es gilt in der Regel:

Je 💚, desto günstiger!

4. Bio-Urlaub – Bio-Essen?

Bio-Urlaub zum Genießen: Blick auf die Stadt

Anreise, Unterkunft und Fortbewegung – bislang war dein Bio-Urlaub ja tendenziell eher billiger als teurer. Das ändert sich aber sicherlich beim Essen?

Einkaufen

Bio-Lebensmittel sind hierzulande im Bio-Supermarkt im Schnitt 75 % teurer als ihre konventionell hergestellte Konkurrenz im Discounter. Ganz so teuer muss dich dein Bio-Essen aber nicht zu stehen kommen: Wer

  • nur kauft, was er auch wirklich verbraucht und Reste kreativ verwendet
  • auf Wochenmärkten einkauft (viele günstige und regionale Bio-Produkte)
  • auf saisonale (aka umweltfreundlichere und günstigere) Produkte setzt (also keine Erdbeeren im Winter)

kann, je nach Aufwand und Sorgfalt, etwa zum gleichen Preis bio Essen – investiert dafür aber zugegebenermaßen mehr Energie und Zeit.

💚 = teurer oder aufwendiger

Essen gehen

Zugegeben: Vergleichst du ein normales Restaurant mit seiner Bio-Alternative, ist das Bio-Restaurant vermutlich teurer – schließlich kosten Bio-Lebensmittel ja tendenziell mehr. Aber! Wer etwas um die Ecke denkt und die Augen nach kleinen, regionalen Angeboten offenhält, wird oft positiv überrascht: Straußwirtschaften, Besenwirtschaften oder Buschenschanken etwa sind meist nur zu bestimmten Jahreszeiten geöffnete Gastbetriebe, in denen die Erzeuger ihre eigenen Produkte vermarkten – ohne lange Transportwege und ohne Zwischenhändler, also sowohl nachhaltig als auch meist richtig günstig.

Auch viele andere kleinen Betriebe und Gastronomen decken sich vor Ort mit sehr guten und ökologisch hergestellten Produkten ein, ohne, dass du es dem Preis wirklich anmerkst – meist werben diese Lokale aber kaum für sich und laufen eher unter „Geheimtipp“. Also Ohren, Augen und Mund auf für lokalen Gaumenschmaus, statt dir bei bekannten Fast-Food-Ketten mit immergleichem Essen die Klimabilanz zu ruinieren 😉

💚 = ziemlich günstig für Entdecker

5. Umweltbewusst shoppen und erleben

Nachhaltig Shoppen in Amsterdam

Shopping

Kleidung, Souvenirs & Kinkerlitzchen – allerspätestens jetzt geht dein Bio-Urlaub bestimmt ins Geld? Naja.

Eine Lösung ist mit Abstand die günstigste und umweltfreundlichste – nein sagen. Wer einmal dem Kaufimpuls nicht nachgibt und das Andenken im Laden lässt, schont die Umwelt, spart Geld, muss nichts aufwendig transportieren und (vielleicht das größte Plus von allen) ärgert sich anschließend nicht jahrelang über den Staubfänger. Auch im Urlaub gekaufte Kleidung erweist sich zu Hause oft als wenig alltagstauglich und landet gern mal vernachlässigt hinten im Schrank.

Die Umwelt zu schonen, lässt sich gut auf 3 Schlagwörter reduzieren:

„Reduce, reuse, recycle“

Reduzieren, also weniger zu verbrauchen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ist nicht ohne Grund der erste Schritt – er ist auch am wichtigsten. In diesem Sinn:

💚 = unschlagbar günstig

Aktivitäten

Klassische Touristen-Erlebnisse wie Tauchen, Golf, eine motorisierte Stadtführung oder die Begegnung mit wilden Tieren sind so gang und gäbe wie meist eine echte Zumutung für die Umwelt: Ökosysteme kommen aus dem Gleichgewicht, wertvolles Wasser wird der Natur und Bevölkerung entzogen, lieblose Massenevents verschlechtern die Luft und Tiere werden dauerhaft gequält. Wer im Bio-Urlaub umweltverträglich aktiv sein will, ist meist gut beraten, alles, was nach „Massentourismus“ klingt, grundsätzlich in Frage zu stellen.

Aber was stattdessen? Du lernst deine Urlaubsregion vermutlich viel besser, intensiver und obendrein günstiger kennen, wenn du sie auf eigene Faust entdeckst: Lauf zu Fuß durch die Stadt, nutz öffentliche Verkehrsmittel und frag Ortskundige nach besonderen Tipps!

Micro-Adventures nennt Alastair Humphreys diese Abenteuer, die dich und deine Interessen viel mehr einbeziehen als Events von der Stange es könnten. Anstatt dich im Jeep zu den Standard-Attraktionen der Gegend fahren zu lassen, unternimm eine Fahrrad- oder E-Bike-Tour in deinem Tempo und nach genau deinen Vorstellungen. Teurer sind deine Bio-Erlebnisse dabei meist nicht – im Gegenteil.

💚 = günstiger & individueller

Wenn wir dich jetzt motivieren konnten, im nächsten Urlaub dein 💚 zu entdecken, verpass auch unsere anderen Posts zum Thema nicht! Hier etwa haben wir konkrete Tipps für dich, wie du auf Reisen die Umwelt schonen kannst; dieser Post geht der Frage nach, wie du auch im Urlaub ohne Wegwerf-Plastikflaschen auskommst. Viel Spaß dabei!

>> Bio-Reise finden auf fromAtoB

Urlaub ohne Plastikflaschen? So klappt‘s

Urlaub ohne Plastikflaschen

Urlaub ohne Plastikflaschen kommt umweltbewusst Reisenden oft wie der Mount Everest der Nachhaltigkeit vor. Plastikfrei leben ist ja schon zu Hause nicht einfach, im Urlaub aber stoßen selbst hartgesottene „Zero Waste“-Verfechter an ihre Grenzen – der scheinbar beste Weg zu gutem Trinkwasser hinterlässt schnell einen beachtlichen Müllberg. Wir haben uns umgehört, was du tun kannst, um dem plastikfreien Urlaub durch die Vermeidung von Einwegflaschen ein ganzes Stück näher zu kommen!

Übrigens: fromAtoB macht Reisen transparent, so siehst du seit Kurzem auch den CO₂-Ausstoß jeder Verbindung direkt in dern Suchergebnissen! 

>> Mehr erfahren

Was ist schwer am Urlaub ohne Plastikflaschen? Das Problem

Während in Deutschland Wasser in Plastikflaschen zwar im Grunde überflüssig ist, da das Leitungswasser meist besser ist als Wasser in Flaschen, können die PET-Flaschen zumindest problemlos recycelt werden. Gerade in südlichen Ländern und in Drittweltstaaten sieht das ganz anders aus – hier ist eine leere Wasserflasche ganz einfach dauerhaft Müll. Obendrein beanspruchen sowohl die Herstellung als auch der Transport der Wasserflaschen jede Menge Ressourcen (das gilt übrigens auch hier).

Das geht auch anders! Für jeden Topf bzw. Wasserbedarf gibt es mittlerweile einen Deckel in Form einer praktikablen Lösung. Um für deinen Urlaub den besten Weg zu finden, auf Plastikflaschen zu verzichten, beantworte einfach diese beiden Fragen – die Antworten führen dich dann zu den für dich besten Lösungen:

Frage 1: Kannst du das Leitungswasser vor Ort direkt trinken?

Auf Leitungswasser umzusteigen, ist für die Vermeidung von Plastik-Wasserflaschen mit Abstand am einfachsten – viele Urlauber trauen sich das aber nicht. Wie vertrauenswürdig das Leitungswasser an deinem Reiseziel ist, lässt sich herausfinden: Einen Überblick kannst du dir hier verschaffen; diese Seite weiß es, mit (leider scheinbar nicht mehr ganz aktuellen) Angaben für die meisten Städte und spezifischen Wasserdetails, noch genauer.

Ja?

Dann brauchst du eigentlich nur noch 1 oder 2 gute Wasserflaschen, die du im Hotel, in deiner Ferienwohnung oder unterwegs wieder auffüllen kannst. Mehr dazu unten bei den Tipps!

Perfekt für dich: Lösung 1!

Nein?

Dann müssen wir noch etwas genauer werden mit

Frage 2: Machst du drinnen oder draußen Urlaub? 

Drinnen? Dann kommst du eigentlich immer an klares Wasser und kannst Wasseraufbereitungsmethoden, die das Wasser grob von Schwebstoffen filtern, getrost beiseitelassen. Konzentriere dich daher auf:

  • Abkochen (Lösung 2) – bei gutem Wassergeschmack
  • Tabletten (Lösung 3) – wenn der Geschmack nicht so wichtig ist
  • mechanische Wasserfilter (Lösung 4) – wenn du sicher sein willst, dass das Wasser gut schmeckt

Draußen? Beim Campen oder Wandern solltest du auf wirklich alles vorbereitet sein; jetzt brauchst du eine Wasseraufbereitungsmethode, die auch mit trübem Wasser zurechtkommt. Für dich heißt das:

  • Abkochen (Lösung 2), Tabletten (Lösung 3) oder UV-Wasserentkeimer (Lösung 5) – wenn der Geschmack nicht so wichtig ist
  • Mechanische Wasserfilter (Lösung 4) – wenn du sicher sein willst, dass das Wasser gut schmeckt

Urlaub ohne Plastikflaschen – so geht’s

Urlaub ohne Plastikflaschen - hier erfährst du, wie's geht

Lösung 1: Wasserflaschen mitnehmen

Als ideal gelten Glasflaschen, da sie sich dauerhaft hygienisch reinigen lassen. Wasserflaschen aus Glas wiegen allerdings einiges, Edelstahl-Flaschen sind leichter und zudem meist hitzeresistenter (gut zum Abkochen direkt in der Flasche). Und ja, auch gute, dauerhafte Wasserflaschen aus Plastik gibt es – es fällt uns nur gerade schwer, sie als Alternative zu Plastikwasserflaschen zu empfehlen 😉

 

Lösung 2: Wasser abkochen

Der einfachste, aber energieaufwendige Weg zu trinkbarem Wasser ist das Abkochen: Bist du etwa auf Höhe des Meeresspiegels, reichen 3 Minuten sprudelndes Kochen, um die allermeisten Keime abzutöten – für je 150 Höhenmeter solltest du eine Minute mehr rechnen.

Vorteile:

  • sehr kostengünstig, kein besonderes Equipment nötig (also auch kein Extramüll)
  • einfach
  • sicher: beseitigt Viren, Pilze und Bakterien so gut wie ausnahmslos

Nachteile:

  • energieaufwendig
  • Geschmack wird nicht verbessert
  • dauert inklusive Abkühlen etwas
  • hilft nicht bei Schwermetallen, Salzen und weiteren Schadstoffen

 

Lösung 3: Tabletten oder Tropfen

Klares Wasser kannst du mit Tabletten oder Tropfen, die Halogen oder Jod enthalten, von sämtlichen Erregern befreien.

Vorteile:

  • minimales Gepäck notwendig, sehr wenig extra Müll
  • einfache Handhabung
  • sehr gute Keimabtötung
  • Wasser lässt sich anschließend lange aufbewahren

Nachteile:

  • der Wassergeschmack leidet (es sei denn, du fügst noch weitere Tabletten gegen den Chlorgeschmack hinzu)
  • hilft nicht bei Schadstoffen
  • nur für klares Wasser
  • leichte Wartezeit von etwa 10 Minuten

 

Lösung 4: Mechanische Wasserfilter

Mechanische Wasserfilter filtern und reinigen das Wasser meist mittels Aktivkohle, teils im Komplett-Einweg-Set und teils mit Ersatzfiltern. Ein Beispiel ist LifeStraw:

Vorteile:

  • sehr klein und leicht (in der Strohhalm-Variante)
  • für ausnahmslos jedes Wasser geeignet
  • verbessert den Geschmack
  • filtert Trübungen und Wasserverunreinigungen heraus
  • entfernt die meisten Krankheitserreger und viele Schadstoffe (Chemikalien, Schwermetalle)
  • kein Strom, keine Ersatzteile nötig

Nachteile:

  • filtert nur begrenzte Menge an Wasser (etwa 1000 Liter Wasser)
  • in der Strohhalm-Variante ist der Einsatz teils etwas akrobatisch
  • hauptsächlich zum Vor-Ort-Trinken – auch bei der Variante mit Flasche (da diese Kunden zufolge nicht wasserdicht ist)
  • Verschleiß: Mit einem Wasserfilter sparst du viel Müll ein, kannst aber nicht alles vermeiden.

 

Lösung 5: UV-Wasserentkeimer

UV-Wasserentkeimer eignen sich nur für klares oder überwiegend klares Wasser, kommen dafür aber ohne Filter aus. Durch das Bestrahlen des Wassers mit UV-Licht werden Bakterien, Mikroorganismen und andere Krankheitserreger abgetötet. Ein Beispiel ist der SteriPen:

Vorteile:

  • handlich
  • einfache Handhabung und pflegeleicht
  • sehr lange haltbar/benutzbar
  • sicher: entfernt 99,9 % aller Kleinstlebewesen
  • schnell: 0,5 Liter in etwa 45 Sekunden
  • fügt keinen chemischen Geschmack hinzu

Nachteile:

  • nur für klares oder höchstens leicht getrübtes Wasser
  • keine Hilfe bei Schadstoffen
  • verbessert den Geschmack nicht
  • braucht Strom
  • relativ hohe Anschaffungskosten

Du siehst: Dem plastikfreien Urlaub kann man auf verschiedenen Wegen ein ganzes Stück näherkommen, denn Plastik-Wasserflaschen lassen sich eigentlich immer vermeiden – wenn unter Umständen auch mit einigem an Aufwand und/oder Kosten. Wir hoffen, dieser Artikel hat dir geholfen, die für deinen Urlaub beste Lösung zu finden!

Übrigens: Plastikfrei bzw. plastikarm Urlaub machen hört nicht bei Wasserflaschen auf! Weniger Müll fällt zum Beispiel auch an, wenn du wiederverwendbare Stoffbeutel, Tupperdosen, feste Seife sowie festes Shampoo, Essbesteck für unterwegs und vielleicht einen Glasstrohhalm mit im Reisegepäck hast. Halt auch Augen und Ohren offen für unsere nächsten Posts zum Thema!

>> Nachhaltige Angebote finden

Das zum Thema „Urlaub ohne Plastikflaschen“, mehr nützliche Informationen zum Thema „Zero Waste im Urlaub“ bzw. „Nachhaltig reisen“ findest du in unseren Tipps zum umweltfreundlichen Reisen. Obendrein haben wir auf uns mal nachgerechnet: Wie teuer ist Bio-Urlaub eigentlich wirklich? Und bevor du dich zum Urlaub ohne Plastikflaschen aufmachst, interessiert dich vielleicht auch, wie umweltfreundlich dein Verkehrsmittel eigentlich genau ist!

 

Nachhaltig reisen: Wie umweltfreundlich ist dein Verkehrsmittel?

Nachhaltig reisen

Jeder Weg hat Auswirkungen auf die Umwelt – sogar Gehen, durch das minimale Mehr an CO₂ beim schnelleren Atmen. Die Frage, wie umweltfreundlich welches Verkehrsmittel ist, rückt aus gutem Grund mehr und mehr in den Fokus. Nachhaltig reisen ist für viele mindestens genauso wichtig, wie günstig oder schnell ans Ziel zu kommen!

Wir haben uns mit der Umweltfreundlichkeit von Verkehrsmitteln auf längeren Strecken beschäftigt und den Konsens, dass Fliegen schlecht für die Umwelt ist, Bahnfahren aber gut, genauer unter die Lupe genommen. Erstaunliches kam ans Licht – mach dich auf die ein oder andere Überraschung gefasst!

🌍  Der Verkehr in Deutschland

Bevor wir die Umweltbilanz von Zug, Bus und Co. enthüllen, werfen wir zuerst einen kurzen Blick auf die aktuelle Ausgangslage.

Umweltfreundlich bzw. nachhaltig reisen kann einen großen Unterschied machen. Vom gesamten in Deutschland ausgestoßenen CO₂ gehen etwa 20-25 % zurück auf den Mobilitätssektor, sprich den Verkehr. Davon wiederum entfällt mit 95 % der absolute Löwenanteil auf den Straßenverkehr.

Das Auto, von dem es hierzulande etwa 47 Millionen gibt, ist für viele (aus Umweltsicht: leider) immer noch erste Wahl. 61 % aller Wege werden mit dem PKW zurückgelegt, die Hälfte davon ist kürzer als 6 km.

💡 Gut zu wissen: Das Umweltbundesamt hat‘s ausgerechnet – wer nur ein Jahr lang öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorzug vor dem Auto gibt, spart der Umwelt den Ausstoß von etwa 320 kg CO2 und sich selbst etwa 3.700 €. Deshalb lohnt sich nachhaltig reisen auch persönlich!

>> Jetzt nachhaltige Alternativen auf fromAtoB finden!

Nachhaltig reisen? Eine Frage der Fragestellung

Bei der Frage „Welches Verkehrsmittel ist das umweltfreundlichste?“ kommt es stark darauf an, was mit in die Rechnung einfließt. Nimmt man es genau, geht es beim Thema „nachhaltig reisen“ um deutlich mehr als den stets bemühten CO₂-Vergleich der Verkehrsmittel während der Fahrt/des Fluges:

  • Die jeweilige Auslastung des Verkehrsmittels sollte auf jeden Fall mitberücksichtigt werden,
  • bei Elektroantrieb auch die Herkunft (und daraus resultierende Umweltbelastung) des Stroms,
  • weitere Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub,
  • die Produktionskosten der Verkehrsmittel aus Umweltsicht und nicht zuletzt
  • die Klimabilanz der dazugehörigen Infrastruktur!

Die oft sehr guten Umweltwerte der Bahn etwa werden in der Regel unter Ausklammerung von Bordrestaurant, der Instandhaltung von Zügen, Bahnhöfen und Schienen sowie teils des kompletten Nahverkehrs ermittelt.

Skeptiker von Statistiken haben es ja schon immer gewusst, Udo Becker, Professor für Verkehrsökologie an der TU Dresden, formuliert es so: „Wenn Sie mir sagen, welches Ergebnis herauskommen soll, sage ich Ihnen, wie wir die dazu passende wissenschaftliche Untersuchung so zurechtschneidern, dass genau dieses Ergebnis herauskommt.“ [1]

Weitere Faktoren

Folgendes muss im Sinne der Umwelt auch mit in den Hinterkopf, will man die sinnvollen von den hinkenden Vergleichen trennen:

  • Öffentliche Verkehrsmittel fahren nach Fahrplan, also sowieso. Autofahrten kann man da grundsätzlich als zusätzliche Belastungen auffassen – umweltfreundlich reisen geht anders.
  • Flüge schneiden in fast jeder Klimabilanz am schlechtesten ab – sind aber in der Realität oft noch schädlicher als auf dem Papier! Die Emission von Schadstoffen in großer Höhe hat ökologisch drastischere Auswirkungen als am Boden. Diesen Effekt berücksichtigt der RFI (Radiative Forcing Index) – fehlt er, grenzt das an Augenwischerei.
  • Mit in die Rechnung sollten neben der Infrastruktur auch notwendige Wege. Hinter Flügen etwa stecken der Flughafenbau sowie die Fahrt von und zum Flughafen.
  • Um dir den Flug zum Urlaubsland jetzt nicht komplett zu vergällen: Emissionen von Flugzeugen werden in Europa über das Emissionshandelssystem abgegolten – im Gegensatz zu denen von Autos oder Bussen. Nicht zu fliegen, hält die Erderwärmung dabei paradoxerweise nicht auf! Auf das Auto zu verzichten, kann aber wirklich einen Unterschied machen.

Ergebnisse Umwelt & Verkehr

Angesichts dieser unüberschaubaren Gemengelage ist es nicht einfach, wirklich etwas dazu sagen zu können, mit welchem Verkehrsmittel du der Umwelt den größten Gefallen tust. Das Umweltbundesamt hat sich zum Glück vor kurzem die Mühe gemacht, bezogen auf das Jahr 2016 genau hinzusehen.

🌍 CO₂-Vergleich Verkehrsmittel

nachhaltig reisen mit dem richtigen Verkehrsmittel

Auch bei diesem Vergleich wurden nicht alle relevanten Faktoren miteinbezogen, aber zumindest die Herkunft des Stroms bei Elektroantrieb, die tatsächlichen Auswirkungen des Flugverkehrs und die Schadstoffe über CO₂ hinaus.

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Quelle: TREMOD 5.72, Umweltbundesamt vom 13.3.2018

g/Pkm = Gramm pro Personenkilometer
* Fernlinienbusse und Busse im Gelegenheitsverkehr (zum Beispiel für Klassenfahrten) zusammengenommen.
** Die Emissionsfaktoren der Bahn basieren auf den Angaben zum durchschnittlichen Strommix in Deutschland. Unternehmensbezogene Strombezüge wie der „Umweltmobilcheck“ der Deutschen Bahn AG weichen daher von den dargestellten Werten ab.

Der Reisebus hat hier, bezogen auf den CO₂-Ausstoß, trotz Verbrennungsmotors ökologisch knapp die Nase vorn. Der höheren Auslastung sei Dank! Bei anderen Schadstoffen hat aber eindeutig die Bahn die weißeste Weste. Für herkömmliche Pkws ist, zumindest im Bereich des CO₂, die Auslastung entscheidend. Vollbesetzt mit 5 Personen kommt man zumindest in die Nähe öffentlicher Verkehrsmittel (ein Argument mehr für Mitfahrgelegenheiten). Hinsichtlich anderer Schadstoffe aber macht das Auto beim Thema „nachhaltig reisen“ einfach keine gute Figur.

>> fromAtoB und der CO₂-Ausstoß

Nachhaltig reisen mit der Deutschen Bahn?

Hinsichtlich einzelner Unternehmen kann sich das Blatt dann wieder wenden: Die Deutsche Bahn etwa, als größter Anbieter im Schienenverkehr, setzt sich bei der Herausforderung „nachhaltig reisen“ positiv von der Durchschnittskonkurrenz ab. Mit einem Anteil von 57,2 % erneuerbarer Energien am Stromverbrauch des Zugverkehrs (eigene Angaben)[2] liegt der Strommix der Deutschen Bahn 2018 schon deutlich über dem zu Grunde gelegten, deutschlandweiten Durchschnittswert von etwa 37,8 %[3]. Darüber schmilzt der knappe Vorsprung der Reisebusse vermutlich auf nichts zusammen.

Dass die DB nach eigener Aussage Personen mit 100 % Ökostrom befördert, kann man allerdings getrost als eines der Rechenbeispiele heranziehen. Zwar wurde der Anteil erneuerbarer Energien so gesteigert, dass er rechnerisch für den Personenfernverkehr ausreicht, dafür würde allerdings dann der Strom für den Nahverkehr fast komplett aus Kohle, Atomkraft und Co. gewonnen.

Nachhaltig reisen mit dem Fernbus?

Eine Studie, die sich der Herausforderung gestellt hat, auch die Infrastruktur der einzelnen Verkehrsmittel mitzuberücksichtigen, haben wir ebenfalls gefunden, allerdings wurde diese in den USA durchgeführt[4]. Durch die Infrastruktur verdoppelte sich dabei der CO₂-Ausstoß bei Zügen. Bei PKWs kam 1/3 des bisherigen CO₂ dazu, bei Flugzeugen 1/5 bis 1/10.

Ließe sich das auf Deutschland übertragen, hätte der Bus mit rund 42 Gramm CO₂ pro Personenkilometer gegenüber der Bahn mit etwa 74 g deutlich die Nase vorn! Nicht nur, da hier Stadtbusse in den USA untersucht wurden, ist eine Übertragung auf den Fernverkehr in Deutschland 1:1 nicht möglich.

🌍 So nachhaltig ist dein Verkehrsmittel

Zug, Bus, Fulgzeug oder Auto: So wirken sie sich auf die Umwelt aus

Wie geht‘s weiter? Beim Blick in die Zukunft werden Bus und Bahn, die beiden aktuell klimaschonendsten Reisemöglichkeiten, vermutlich noch klimaschonender. Der Rest ist leider unklar.

Fernbus und Flugzeug

  • 🚌: Auch bei Reise- bzw. Fernbussen machen die Bemühungen, Elektromotoren zu nutzen, Fortschritte! Das Umweltbundesamt fordert die Busgesellschaften dazu auf, in Zukunft verstärkt auf postfossile Antriebsarten zu setzen. Das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am verbrauchten Strom zu steigern, haben sich darüber hinaus nicht nur die deutsche Regierung, sondern auch viele Unternehmen auf die Fahnen geschrieben …
  • ✈️ … einzig im Bereich des Fliegens ist man von einer praxistauglichen Möglichkeit, in absehbarer Zeit auf Verbrennungsmotoren zu verzichten, noch weit entfernt.

Trost für alle, die nachhaltig reisen, aber auf das Fliegen nicht verzichten wollen oder können: Es gibt Ausgleichsmöglichkeiten! Nicht nur über den Emissionshandel der Europäischen Union, auch durch Spenden an klimaschützende Projekte lässt du deinen CO₂-Fußabdruck von der Größe Bigfoot wieder auf Normalniveau schrumpfen.

Bahn und Pkw

  • 🚄: Mit ehrgeizigen Zukunftsplänen der Deutschen Bahn (Halbierung der Treibhausgase bis 2030, absolute Klimaneutralität bis 2050) kann Bahnfahren auf weiten Strecken seinem guten Ruf letztlich doch überwiegend gerecht werden.
  • 🚗: Im Bereich der PKWs sind Elektromotoren längst auf dem Vormarsch. Neben einer (abhängig vom genutzten Strom) oft guten Bilanz für den Schadstoff-Ausstoß während der Fahrt muss man hier, zumindest derzeit noch, die sehr teure und ressourcenaufwendige Herstellung der Motoren mitberücksichtigen.

TLDR: Flugzeuge und Autos auf der einen sowie Züge auf der anderen Seite haben sich ihr Image als Klimakiller bzw. -freund im Großen und Ganzen verdient. Der Bus aber sollte (zumindest bis auf weiteres) unbedingt auch auf deine Liste der umweltfreundlichen Verkehrsmittel. Wirklich ökologisch und nachhaltig reisen ist momentan noch schwer. Doch mit dem richtigen Verkehrsmittel und durch sanften Tourismus gehst du einen Schritt in die richtige Richtung!

Du willst mehr über umweltschonendes Reisen erfahren? Finde heraus, wie teuer Bio-Urlaub wirklich ist, wie du ohne Plastikflaschen auch in fernen Ländern über die Runden kommst, welche Städte besonders nachhaltig sind und was du dank unserer Tipps für nachhaltigen Tourismus sonst noch tun kannst. Ganz allgemein, um auf Reisen Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen, empfehlen wir natürlich …

>> Klimaschonend reisen mit fromAtoB!